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Zutaten: Alraunenwurzel - Mandrake officinarum - 50g - gehackt
Klassifizierung: Kräuter
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Zutaten: Alraunenwurzel - Mandrake officinarum - 50g - gehackt
Klassifikation: Kräuter
Alraune (lat. Mandragora officinarum, englische Alraune, Satansapfel) ist eine außergewöhnlich magische Pflanze, um die sich eine Reihe faszinierender Legenden rankt. Seine Geschichte begann in der Antike, aber erst im Mittelalter erlangte er wirklichen Ruhm.
Sie stammt aus dem Mittelmeerraum und wurde erstmals im ägyptischen Papyrus Ebers von 1550 v. Chr. erwähnt. Dann schrieben griechische Gelehrte darüber: Hippokrates, Dioskurides und Theophrast. Zu dieser Zeit wurde die Alraune vor allem zu medizinischen Zwecken eingesetzt - bei Schlaflosigkeit, schlechter Laune, Traurigkeit und Melancholie, bei allen Schmerzen, Rheuma oder sogar Unfruchtbarkeit. Seine Wurzel wurde vor der Operation als Betäubungsmittel und Hypnotikum verabreicht, und seine Früchte wurden als Aphrodisiakum bei Liebes- und Fruchtbarkeitsritualen verwendet.
Später, im Mittelalter, tauchte diese Pflanze auch in magischen Praktiken (oft in schwarzer Magie) auf. Er wurde mit Dämonen, Satan und den Göttern des Todes in Verbindung gebracht und symbolisierte den Wahnsinn. Damals wurde es meist unter dem Galgen gesucht, da man glaubte, dass es aus Sperma und Blut wuchs, das aus den Körpern der gehängten Sträflinge kurz vor ihrem Tod floss.
Die erstaunliche Alrauna-Wurzel mit ihrer menschlichen Gestalt und ungewöhnlichen Eigenschaften wurde für die Hexerei verwendet, die der Legende nach beim Zupfen einen schrecklichen Schrei ausstieß und jeden tötete, der sie hörte. Aus diesem Grund wurde ein spezielles Verfahren entwickelt, um es zu gewinnen. Es war ein komplexes, mehrstufiges Ritual, bei dem man die Erde um die Pflanze herum lockern, sie mit Menstruationsblut oder weiblichem Urin gießen, dann einen Hund daran binden, die Ohren verstopfen und die Wurzel herausziehen lassen musste. Da tötete die Alraune den Hund mit ihrem Schrei.
Die Alraunenwurzel enthält hochgradig psychoaktive Substanzen, die als Tropanalkaloide eingestuft werden, d. h. Atropin, Scopolamin und Hyoscyamin. Sie sind auch in Durman, Black Huhn und Belladonna zu finden. Sie verursachen einen Zustand des Deliriums, der unter anderem durch Gefühle der Dissoziation, Orientierungslosigkeit, Schwindel, Schwierigkeiten beim Sprechen und Koordinieren von Bewegungen, Halluzinationen oder Überempfindlichkeit gegenüber Reizen gekennzeichnet ist. Wenn die Alraunenwurzel eingenommen wird, können diese Wirkungen mit Erbrechen, Durchfall und Pupillenerweiterung verbunden sein. Darüber hinaus kann diese Wurzel bei übermäßigem Verzehr zum Tod durch Lähmung der Atemwege führen.
Ein Sud aus geschnittener oder gemahlener Alraunenwurzel oder einem Alkoholextrakt wurde für magische Rituale verwendet. Essen am Abend auf nüchternen Magen und mit der Absicht, aufgrund möglicher Erbrechen-Effekte lange nichts zu essen. Einigen Quellen zufolge wurde auch Alraune verbrannt. Ein Beispiel für eine Zubereitung aus alten Zeiten war das Gießen von 5-16 g gemahlener Alraunenwurzel mit einem halben Glas kochendem Wasser. Die Dosierung hing jedoch von vielen Faktoren ab, wie z.B. Alter, Geschlecht, Körpergewicht, individueller Empfindlichkeit und psychophysischer Verfassung, so dass es kein allgemeingültiges Rezept gab.
Die in unserem E-Shop angebotene Alraunenwurzel ist nur für den Außenbereich oder Sammler bestimmt.
ZUSAMMENSETZUNG
Alraune - Wurzel (Mandragora officinarum) 100%. Rohstoff von höchster Qualität!
DOSIERUNG UND ANWENDUNG
Zur äußerlichen Anwendung.
KONTRAINDIKATIONEN
Schwangerschaft, Stillzeit, Überempfindlichkeit gegen die Pflanze.
PFLANZENEIGENSCHAFTEN
Die Alraune ist eine mehrjährige Pflanze aus der Familie der Nachtschattengewächse (Nachtschattengewächse), die wegen ihrer kugelförmigen Früchte auch als Äpfel des Satans bekannt sind. Es kommt natürlich in den Ländern des Mittelmeerraums, des Balkans und des Nahen Ostens vor. Sie bildet eine charakteristische, knollige Wurzel mit zahlreichen Ästen, aus der ein sehr kurzer Stiel und eine Blattrosette aus großen Blättern mit unregelmäßiger Oberfläche und gezackten Rändern über dem Boden wachsen. In der Mitte der Pflanze erscheinen von Juni bis Juli Blüten mit fünf Blütenblättern und einer hellvioletten Farbe. Wenn sie verblüht, entwickeln sich an ihrer Stelle kugelige, grünlich-gelbe Beeren mit einem Durchmesser von etwa 2-3 cm.